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Messungen am Rande des Weltalls

Schüler der Gesamtschule Friedenstal starten Stratosphärenballon

„Die Luft wird tatsächlich gar nicht immer kälter, wenn man sich weiter von der Erde entfernt.“ Diese und weitere Erkenntnisse sammelte eine Projektgruppe der Gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule Friedenstal, die vom Schulhof aus einen Stratosphärenballon aufstiegen ließ.

In den angehängten Styroporwürfel wurden zuvor im Rahmen einer Projektarbeit verschiedene Messgeräte eingearbeitet, die unter anderem Aufschlüsse über den Luftdruck, die Temperatur und die Flughöhe geben sollten. Neben den Messergebnissen lieferte die eingebaute Kamera beeindruckende Bilder der Stratosphäre. In 130 Minuten schaffte es der Ballon auf eine Höhe von 35.500m, bevor er zerplatzte und der Styroporwürfel mit einem Fallschirm zurück zur Erde flog.

Begleitet wurde das Projekt von den Lehrern Ulrich Pastel und Abdullah Lala, die ihre Schülerinnen und Schüler mit dieser Aktion für Naturwissenschaften und Forschung begeistern möchten. Dabei erhielten diese Einblicke in sämtliche MINT-Fächer und verschiedene Berufe. Unterstützung bekam die Schule vom Verein „experiMINT“ e.V. und dem „Stratoflights“- Team, der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. „Das Projekt ist bei unseren Schülerinnen und Schülern gut angekommen und sie konnten am praktischen Beispiel viele Einblicke in die unterschiedlichen Disziplinen der Wissenschaft bekommen“, sagt Lehrer Abdullah Lala.

Dem stimmt auch Nürhat Ekinci zu: „Ich fand das Experiment mit dem Stratoflights Team super. Es war mal eine neue Erfahrung und hat mega viel Spaß gemacht!“, sagt die Schülerin,  die den Jahrgang Q1 (12. Klasse) besucht.

Die Gesamtschule ist seit dem letzten Schuljahr eine der ersten NRW-Talentschulen mit dem Schwerpunkt MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Projekte wie dieses werden regelmäßig angeboten, um Forschertalente zu fördern und zu fordern. 

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