Inhalt
Datum: 20.12.2018

Einweihung der neuen NW-Räume durch Bürgermeister Tim Kähler

"Am Ende muss alles in den Kopf", sagte Bürgermeister Tim Kähler, als er am 18.12.2018 sich selbst in einem Rundgang von den Umbaumaßnahmen an der Gesamtschule Friedenstal überzeugte. Die lange Bauphase ist zu Ende und die Schule hat nun die modernsten Naturwissenschaften-Räume in Herford. Lehrer Jörg Hecht freut sich darüber, dass nun die Schülerinnen und Schüler auf kreative Art und Weise visuell oder über andere Lernkanäle angesprochen werden können und man sich das viele Geld für umständliche Folien und Kopien sparen kann. Auf den Smartboards kann man sowohl schreiben als auch Programme nutzen oder Inhalte anzeigen, die man zuvor vorbereitet und im Schulnetzwerk abgespeichert hat. Nicht nur das, die modernen "Tafeln" haben den Vorteil, dass man nun auch nach Wochen noch auf vorherige Tafelbilder zurückgreifen und diese den Schülerinnen und Schülern noch einmal vor Augen führen kann. "Leider können die umfangreichen Möglichkeiten der Smartboards noch nicht voll genutzt werden", bedauert Lehrer Hamdin Cakar, "da die Internetverbindung noch nicht von allen genutzt werden kann. Dabei haben heutzutage beinahe alle Schülerinnen und Schüler ein Smartphone täglich dabei". Der Einsatz von Tablets wäre denkbar, doch Tim Kähler erklärt, dass leider noch geklärt werden muss, ob Tablets nun Lernmittel oder Teil der Schulausstattung sind, wenn es zur Kostenfrage kommt. An dieser Stelle gibt es Verbesserungsbedarf. 

Insgesamt ist Bernd Höner, der kommissarische Schulleiter, sehr zufrieden und lobt die gute und enge Zusammenarbeit der Stadt Herford mit den Lehrerinnen und Lehrern, so dass optimale Lernbedingungen geschaffen werden konnten. Dabei wurde auch darauf geachtet, dass noch brauchbare Gegenstände wie zum Beispiel eingebaute Schränke in den Sammlungsräumen weiterhin genutzt werden, um Kosten zu sparen.

Den Schülerinnen und Schülern macht der Unterricht in den modernen Unterrichtsräumen Spaß. Sie können an Gruppentischen die Ausstattung nutzen, ohne zusätzlich Geräte aufbauen zu müssen. Die Leitungen verlaufen oberhalb der Tische und können bei Bedarf ausgefahren werden. Alles ist von vorne durch die Lehrkraft zentral steuerbar und die Sicherheit ist auf dem neusten Stand. Auch an die Barrierefreiheit, z.B. für Rollstuhlfahrer, wurde dabei gedacht.

"Die Frage ist nun, wohin die Reise weitergeht", sagt Bernd Höner und weist daraufhin, dass für das Jahr 2020 eine neue Lehrküche angedacht ist, da die alte in die Jahre gekommen ist. Die Gesamtschule habe sich zudem als Talentschule NRW beworben und nun bleibe zu hoffen, dass die neuen Räume bei der Vergabe von Vorteil sind. Für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Stadt Herford sind die Räume eine sinnvolle Investition in die Zukunft gewesen,was die Abiturienten Dominik Lange, Ioannis Lidorkinakis und Issak Spitzer zum Schluss gerne in einem Experiment vorführten.

nach oben zurück